Der Garten zu Weihnachten muss nicht aufwendig neu ausgestattet werden, um festlich zu wirken. Vieles, was ohnehin schon vorhanden ist, wie Tannenzweige, Zapfen oder übrig gebliebene Kerzen, lässt sich wunderbar zu einer winterlichen Dekoration zusammenstellen, ohne dass dafür etwas Neues angeschafft werden muss.
Natürliche Materialien wirken am stimmigsten
Zweige, die beim winterlichen Rückschnitt ohnehin anfallen, eignen sich hervorragend als Basis für Kränze oder kleine Gestecke am Gartentor oder auf dem Tisch im Freien. Sie fügen sich natürlich in die winterliche Umgebung ein und wirken oft stimmiger als gekaufter Schmuck, der nicht wirklich zum eigenen Garten passt.
Kerzen und Windlichter bringen selbst an kurzen, dunklen Tagen sofort eine warme Stimmung in den Garten. Alte Gläser oder Gefäße, die man sonst im Haus stehen hat, lassen sich leicht zu einfachen Windlichtern umfunktionieren und sorgen an der Eingangsstiege oder auf der Terrasse für gemütliches Licht am Abend.
Auch Naturmaterialien wie Zapfen, Rinde oder getrocknete Blüten aus dem eigenen Garten lassen sich gut mit ein wenig Draht oder Schnur zu kleinen Hängern verarbeiten. Diese schlichten Dekorationen wirken oft eleganter als bunte, gekaufte Ware und erzählen gleichzeitig eine kleine Geschichte vom eigenen Garten über das Jahr.
Wer heuer bewusst mit vorhandenen Materialien arbeitet, kann sich außerdem eine eigene Sammlung anlegen, die von Jahr zu Jahr weiterwächst. Manche Stücke werden dadurch mit der Zeit sogar zu festen Bestandteilen der winterlichen Dekoration, auf die man sich Jahr für Jahr wieder freut.
So entsteht eine winterliche Gartendekoration, die persönlich, stimmungsvoll und völlig ohne zusätzliche Ausgaben ist, dafür aber umso mehr vom eigenen Garten und der eigenen Handschrift erzählt.
Auch die Kinder können bei dieser Art von Dekoration gut mithelfen, etwa beim Sammeln von Zapfen oder beim Binden kleiner Sträußchen aus Zweigen. Diese gemeinsame Vorbereitung wird für viele Familien mit der Zeit zu einem eigenen kleinen Ritual, das genauso zur Vorweihnachtszeit gehört wie der Schmuck selbst.